Deine Rente
www.zur-rente.de

Wie hoch wird deine Rente sein?

Viele haben gar keine Vorstellung darüber, wie hoch ihre Rente tatsächlich sein wird. Die alle drei Jahre ins Haus flatternden Mitteilungen der Rentenversicherung sind auch nicht immer aufschlussreich. Hier ein paar Zahlen:

Die höchste erreichbare, noch unversteuerte, monatliche Rente im Jahr 2017 betrug 2742,-- Euro. Davon sind dann noch Krankenversicherung und Pflegeversicherung zu zahlen. Man hört, dass diese rechnerisch höchstmögliche Rente 2017 niemand erreicht hat.

Die Realität sieht anders aus. Die „Standard- bzw. Eckrente“ lag im Jahr 2017 bei 1.396,35 Euro brutto, Steuern und  Versicherungsbeiträge noch nicht abgezogen.  Das sind 45  %  des  Durchschnittseinkommens aller Arbeitnehmer.  Man nennt das auch das Rentenniveau.

Die „Standard- bzw. Eckrente“ ist aber auch nur ein sehr theoretischer Wert. Um die Standardrente von 1.396,35 Euro monatlich zu erhalten, muss man allerdings 45 Jahre in die Rentenversicherung einzahlen und in den 45 Beitragsjahren stets ein Entgelt in Höhe des Durchschnittsentgelts aller Versicherten bezogen haben.

Und hier liegt der Hund begraben. Auf 45 Beitragsjahre kommen nur sehr wenige Rentner. Abzüge gibt es beispielsweise auch, wenn das Gehalt regelmäßig unter dem Durchschnitt liegt. Lücken im Erwerbsleben führen ebenfalls zu einer niedrigeren Rente.

Die von der Rentenversicherung veröffentlichten Zahlen belegen es, die durchschnittliche Rente betrug 2017 für Männer 1078 Euro und für Frauen 606 Euro in den alten Bundesländern, in den neuen Bundesländern etwas weniger. Die Durchschnittsrente aller Rentenbezieher betrug 2017 monatlich 875 Euro. Reicht das zum Leben?

Die 1998 - 2005 von Gerhard Schröder geführte rot / grüne Bundesregierung hat mit ihren damaligen Beschlüssen vor allem die Rentner geschröpft. Man erinnere nur an mehrere Nullrunden oder die festgeschriebene Absenkung des Rentenniveaus von 53 % auf 42 %.

Es bleibt zu hoffen, dass die große Koalition die Pläne von SPD und CDU verwirklicht, nach denen das Rentenniveau zunächst bis 2025 auf mindestens 48 % bleiben soll.  Große Sprünge kann man aber damit wohl doch nicht machen.

Bleiben folgende Fragen:
Ist private Altersvorsorge eine Alternative?

Ist die Riester-Rente vorteilhaft?
Was sollte der Gesetzgeber jetzt tun?
Mehr dazu auf den nächsten Seiten.

Was ist eigentlich das Rentenniveau?

Das Rentenniveau misst das Verhältnis zwischen Rente und Einkommen anhand statistischer Durchschnittswerte. Ausgewiesen wird die Höhe der theoretisch verfügbaren Standardrente in Prozent im Verhältnis zum jeweils aktuellen Durchschnittslohn. In den Berechnungen der beiden Ausgangswerte - Standardrente und Durchschnittsverdienst - werden Abzüge durch Sozialabgaben berücksichtigt, individuell anfallende Steuern jedoch nicht. Die zugrunde liegenden Daten werden jährlich neu berechnet.




 



© by Hans Schemionneck  •  Am Kleipohl 7  •  59320 Ennigerloh  •  Impressum